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(Um)bauen und (Um)nutzen


Das Berliner Studio Baumhauer hat ein traditionelles Bauernhaus im Schweizer Dorf Florins renoviert und anstelle der bestehenden Scheune eine Holzkonstruktion mit neuen Zimmern eingefügt. Die Architekten konzentrierten sich darauf, die bestehenden Räume so zu erweitern, dass sie mit der historischen Substanz eine Einheit bilden. Für die neuen Fassaden wurde sägeraues, unbehandeltes Lärchenholz gewählt, um auf die traditionellen Strukturen der Region Bezug zu nehmen (Bild 4). Die Stiftung Ferien im Baudenkmal ist ein Projekt von Tourismus und Denkmalpflege. Sie übernimmt dem Verfall ausgesetzte und vom Abriss bedrohte Baudenkmäler, restauriert sie sanft und gibt ihnen als Ferienobjekte eine neue Zukunft. Wir zeigen drei Beispiele aus verschiedenen Epochen. Das Sonnenblumenhaus mit Jugendstilinterieur in Arbon war das Wohnhaus des Schweizer Dekorationsmalers und Fotografen Max Burkhardt. Nach eigenem Entwurf zwischen 1904 und 1910 gebaut, ist es in seiner Einheit aus Architektur, Innenausstattung und Kunstschaffen ein Gesamtkunstwerk (Bild 2). In Biel steht das 1933 von den Architekten Hans Wildbolz und Max Rikli erbaute Mehrfamilienhaus - ein guter, gradliniger Vertreter der gemässigten Moderne. Es befindet sich in einem stark heterogenen Wohnquartier mit schöner Aussichtslage (Bild 1). Das malerische Bergwalder-Gitsch Hüs in Grengiols mit den aufwändigen Fassadenmalereien ist im Ursprungsbau auf das Jahr 1592 datiert. Sanft modernisiert, zeugen Elemente wie die alten Dächer, die ausgetretenen Böden, Feuerstellen und Goldsteinöfen heute noch von der langen Geschichte des Baudenkmals (Bild 3). (Credits Ralph Feiner | Ferien im Baudenkmal)


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