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Newsletter – Oktober 1 | 2017

TRENDS & NEWS -  INNOVATION, TRADITION & COLOURS

Edward van Vliet Kollektion by Leolux 

Der Amsterdamer Designer Edward van Vliet ist für seine Entwürfe im Bereich der Industrie und der Inneneinrichtung bekannt. Für Leolux hat er eine elegante, schmeichelhafte Kollektion entwickelt. Die Linienführung ist pur, die Stoffe sind weich und die Materialien hochwertig. Die Sitzkissen «Amulet» lassen sich vielfältig einsetzen und beliebig miteinander kombinieren. Die filigranen «Prismo» Tische sind eine Kombination aus Kreisen und rechten Winkeln.  Ergänzt wird die Linie durch extravagant gemusterte Teppiche und eine Anzahl von dekorativen Kissen und Plaids.

leolux.de | creatingworlds.edwardvanvliet.com | pode.eu

Swiss Made - «Tristan» by Manufakt

Die Schweizer Firma Manufakt kennt man von ihren klassischen Gartenmöbeln. This Weber hat für das Label einen Stuhl entworfen und erstmals im August 2017 präsentiert. «Tristan» basiert auf einem einfachen Hocker aus Massivholz mit einem biegsamen Rücken aus Multiplex. Erhältlich ist der neue Stuhl in verschiedenen Materialkombinationen und Farben. Zu Buche und Eiche sind sechs Farben aus der Corbusier-Palette vorgesehen. Die Besucher von «neue räume 17» können den Stuhl in der Hauptlounge besichtigen und benutzen - in der Ausstellung vom 15. bis zum 19. November ist das Restaurant mit diesem Modell eingerichtet.

manufakt.ch | thisweber.com

Colour Trends - die neuen Herbstfarben

In diesem Herbst und Winter spielen intensives Grün und dunkles Rot die Hauptrollen im Innenausbau und bei Stoffen und Bezügen. Bei den Materialien dominieren schmeichelhafter Samt und weiche Wollstoffe. Immer noch aktuell sind Streifen wie die Stoffentwürfe vom britischen Designer Paul Smith für Kvadrat. Diese hat übrigens auch der Kurator von «neue räume» Stefan Zwicky für die neuen Polster seiner Stühle «Viena» für Seledue verwendet. Bei den angesagten Interieurs wie denjenigen der britschen Elle Decoration oder des neuen deutschen Magazins IDEAT finden sich Wände in dunklen Farben, vorwiegend in grün, bordeuax und anthrazit - die Möbel wirken dazu wie inszenierte Objekte. Das Sofa «Fold» des neuen niederländischen Labels Pode erstrahlt in leuchtendem Grün. Und wir haben für Plakat und Programm-Magazin von «neue räume 17» die Trend-Farbe golden lime (Pantone 16-0543) als Grundlage genommen.

kvadrat.dk | seledue.ch | pode.eu

SWISS DESIGN 4 & Sonderschauen

Designers' Talk - Lieblingsobjekte & Influences

 

Nach der Runde ist vor der Runde. Der Talk und die Einzelinterviews werden bei einer Sonderschau von «neue räume 17» zusammen mit einer Auswahl von Stuhlmodellen zu sehen und zu hören sein. In Fortsetzung des letzten Newsletters äussern sich fünf Designer zu Fragen über Swissness und nach ihren Lieblingsprodukten. This Weber zeigt einen kleinen, zusammenklappbaren Schemel eines unbekannten Designers, der für ihn die typisch schweizerischen Eigenschaften Sparsamkeit, unsichbare Genialität, und spröden Charme aufweist. Charles O'Job verbindet den Tisch-Abfalleimer mit Erfindungsgeist und definiert das Saubere, Aufgeräumte und dessen klar ablesbare Nutzung als Grundlagen des Schweizer Designs.  Stephan Hürlemann hat kein eigentliches Lieblingsobjekt, seine Arbeit begründet sich auf die unterschiedlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die jeweiligen Bedürfnisse. Auf Moritz Schmid üben industriell hergestellte Objekte eine Faszination aus und so ist sein Beispiel auch ein Stück Tramschiene, das ihn mit Zeichehaftigkeit und Präszision überzeugt. Stefan Zwicky versucht mit seinen Entwürfen die Lücken zu füllen, welche ihm im Alltag auffallen. Sein Thema ist die Materialverfremdung, was er erfolgreich mit seinem Betonstuhl bewiesen hat.   

thisweber.com | charlesjob.com | huerlemann.com | moritzschmid.com |  stefanzwicky.ch

Das ideale Heim: «Aus dem Atelier»    

Die Zeitschrift «Das Ideale Heim» stellt ihre Ausstellungsfläche fünf jungen Designern zur Verfügung, die ihre neusten Arbeiten präsentieren und aus ihrem Werkalltag berichten.  Aline Brun hat in der Schweiz und in Frankreich gearbeitet und beschäftigt sich mit Textilien in Form von Kissen, Vorhängen und Polsterbezügen. Damian Fopp entwirft Produkte, Möbel und Leuchten, inszeniert Schaufenster und arbeitet für Modedesigner und internationale Ausstellungen. Die Arbeiten von Dimitri Bähler sind Inszenierungen und Umsetzungen von Alltagsgegenständen mit künstlerischem Mehrwert. Von Florian Hauswirth kennen wir die Pli Table Collection für Tossa und Christian Spiess gestaltet Produkte vom formschönen Spiel bis zum verfremdeten Klinkerstein. Wir sind auf die innovativen und neuen Projekte und Produkte gespannt.

das-ideale-heim.ch | alinebrun.ch | damianfopp.com | dimitribaehler.ch | florianhauswirth.ch | christian-spiess.com

Sonderschau «Young Labels» - Klybeck Furniture

Die Schweizer Manufaktur Klybeck Furniture wurde 2013 vom Designer Baptiste Ducommun gegründet und produziert funktionelle und verspielte Möbel, die durch ihre originellen Entwürfe auffallen. Hergestellt in Basel, entstehen durch innovative Ideen und präzise Technik anspruchsvolle Objekte mit ausgefeilten Details. Bekannt wurde das Label mit dem Kleiderständer «y», welcher mit dem Interior Innovation Award – Selection 2015 - Preis ausgezeichnet wurde. Die einzelnen Produkte ergänzen einander perfekt, die reduzierte Holzbank steht unter dem «yy» Hirschgeweih, der Kleiderhaken passt zum Kleiderbügel. 

klybeck.net

Das Möbel und Einrichtungsgeschäft «Neumarkt 17» ist eine Institution, deren Ausstellung und Innenräume auch über die Jahre nichts an Faszination verloren haben. Sämtliche grossen Labels von Alias bis Wogg sind vertreten. Dieses Jahr feiert B&B Italia 20 Jahre Charles Sofa. Nordic Design und Farbenwelten sind im Neumarkt 17 Loft ausgestellt. Daneben gibt es den Salon mit Ausstellungen zum aktuellen Möbeldesign und an der Stadtgrenze finden Designliebhaber Stücke zu reduzierten Preisen. Neumarkt 17 nimmt als Fachhändler an der Ausstellung «neue räume 17» teil. Ein Must in Zürich ist auch das von Moser Wegenstein Architekten Zürich in Zusammenarbeit mit march studio Melbourne gestaltete Aesop Geschäft an der Bärengasse, wo man sich mit Pflegeprodukten und Düften, von Shampoo bis Post Poo Drops eindecken kann. Für Spezialitäten aus der Westschweiz und das schweiz-beste Baguette von Seri Wada empfehlen wir den «Welschland» Laden an der Zweierstrasse. Besonders angetan haben es uns die verschiedenen Patés und der Vacherin très vieux. Und bald kommt schon die Zeit für ein feines Fondue...

neumarkt.ch | aesop.com | welschland.com

Für ein verlängertes Wochenende fahren wir immer wieder gerne nach München. Die schöne Stadt an der Isar bietet eine Vielfalt an Kultur, Kulinarik und Kunst. Daneben kommen auch Design und Mode nicht zu kurz. Stilvoll übernachten kann man im Hotel Louis am Viktualienmarkt, etwas einfacher ist es im Hotel Lux, welches dafür über eine wirklich tolle Bar im Erdgeschoss verfügt, um den Abend ausklingen zu lassen. Ein Restaurant mit einem ganz besonderen Flair ist das Brenner an der Maximilianstrasse, davor geniessen wir gerne einen Aperitif in der Bar Tabacco. Am Samstagmorgen trinken wir den Kaffee im Ella, gestaltet von Sir Norman Foster, und besuchen die angrenzende Ausstellung im Lehnbachhaus. Danach ist High Time, denn am Samstag Mittag gibt es immer noch freie Tische im Tantris mit der kreativen Sterne Küche von Hans Haas und der orangefarbenen Seventies-Einrichtung. Das legendäre Haus wurde Anfang der 1970-er Jahre vom Schweizer Architekten Justus Dahinden gebaut und eingerichtet. Wer keine Lust auf stäädtisches Flair verspürt, kann südwärts nach Aschau flüchten und das Wochenende im wunderbaren Gasthaus Berge von Nils Holger Moormann verbringen, der die Zimmer natürlich mit seinen eigenen Möbeln eingerichtet hat. Vielleicht können wir ihn von der Teilnahme an der nächsten «neue räume» Ausstellung überzeugen... 

louis-hotel.comhotel-lux-muenchen.dezum-franziskaner.debrennergrill.delehnbachhaus.de | tantris.de | moormann-berge.de

Kunsthaus Bregenz & Eames im Vitra Design Museum

Das vom Peter Zumthor 1990 bis 1997 erbaute Kunstmuseum Bregenz KUB zeigt zum 20. Jubiläumsjahr eine Ausstellung mit und über seinen Architekten. Doch «Dear to me» ist keine Ausstellung im herkömmlichen Sinne. Der Pritzker-Preisträger Peter Zumthor zeigt Denk-, Schau- und Hörkästen seiner künstlerischen Vorlieben und Inspirationen. Es gibt Konzerte, Filme werden gezeigt, es gibt eine Bibliothek und im ersten Obergeschoss fasziniert eine musikalische Spieluhr der österreichischen Komponistin Olga Neuwirth. Zuoberst entsteht ein künstlerischer Pflanzengarten und darunter wurde die Bibliothek als schneckenförmiges Labyrinth eingebaut. Die Ausstellung dauert noch bis zum 7. Januar 2018. Gleichzeitig zelebriert das Vitra Museum in Weil am Rhein das Werk von Charles & Ray Eames mit « An Eames Celebration». Gezeigt werden parallel vier Ausstellungen. Im Museum ist das Gesamtwerk mit Möbelentwürfen, Bauten und Inneneinrichtungen zu sehen und in der Gallery die Play Parade - eine Ausstellung für Kinder. Die Möbelentwürfe und deren Entwicklungs- und Fertigungsprozesse werden im Schaudepot von Herzog & de Meuron gezeigt und die Filme im Feuerwehrhaus. Zu sehen ist dies alles bis zum 25. 2. 2018. 

kunsthaus-bregenz.at | design-museum.de | vitra.com

Der nächste Newsletter erscheint schon bald. Wir zeigen Euch Bilder aus der Halle und weitere Highligts unserer Aussteller. Ihr lernt Geschäfte aus der Zürcher Innenstadt kennen, welche bei «neue räume in the city» mitmachen. Ein Besucher berichtet über seine Eindrücke und wir schauen unserem Catering vom Ristorante PaneOlio in die Kochtöpfe. Dazu passt unser Lieblingsdrink, der klassische & sehr italienische, bitter-süsse Negroni.

Negroni Erfunden wurde der Negroni 1920 im Caffè Casoni in Florenz, als der Graf Camillo Negroni beim Barkeeper das erste Mal einen mit Gin verlängerten Americano bestellte. Entsprechend einfach ist die Zubereitung. Der Negroni wird direkt in einem gekühlten Tumbler  zubereitet. Man verrührt dabei über einigen Eiswürfeln zu gleichen Teilen Gin, roten (italienischen) Wermut und den Bitter-Aperitif Campari und garniert das Ganze mit einer halben Orangenscheibe oder einem Stück Schale. Cin cin!

judith raeber für neue räume 17