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news from neue räume – November | 2019

Einer der Highlights von «neue räume 19» ist die Ausstellung GLAMOUR. Dort steht auch das Sofa «Boccadoro», 1971 vom Turiner Studio 65 - Tribute to Salvador Dali. Als limitierte Edition von 50 Stück wurde es 2008 neu aufgelegt. Die Arbeit der klassischen Stuhlmanufakturen in Chiavari hatte bereits Gio Ponti mit seiner Neuinterpretation Leggera gewürdigt. Neu hat sich auch Matteo Thun dieses Themas angenommen. Entstanden ist die Chiavarina-Collection, welche die Tradition des Handwerks gekonnt mit einer neuen Leichtigkeit verbindet.  Die Neu-Edition des Aluminiumstuhles SKT von Kurt Thut für Seledue ist ein perfektes Beispiel für modernes Schweizer Design. Knapp im Material und hochwertig in der Ausführung ist der einfache Stuhl von schlichter Schönheit, in allem auf das Wesentliche, absolut Notwendige reduziert. Der italienische Hersteller l'Abbate hat den Stuhl Livia von Gio Ponti neu in diversen, attraktiven Farben aufgelegt. Die Hauptlounge von «neue räume 19» ist dieses Mal mit 130 der schwarzen Stühle ausgestattet (welche nach Ende der Ausstellung zu kaufen sind: Fr. 138.-/Exemplar, ab 4 Stk. Fr. 130.-)  Credits zVg,    

gufram.it | manusfactor.com | seledue.ch | labbateitalia.it

Signature Labels Teil 2: Hauptsache Holz

Die Sonderschau «signature labels» (vormals young labels) bietet wie immer kleinen Firmen und/oder jungen Designern die Möglichkeit, ihre Entwürfe und Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren - dieses Mal mit 20 interessanten Labels. Dabei ist Samuel Köppel mit Samko, ein diplomierter Designer und Möbelschreiner, der in seiner Möbelmanufaktur exklusive Möbel nach Mass kreiert. Dukta entwickelt auf der Basis des international patentierten dukta-Einschnittverfahrens, welches Holz und Holzwerkstoffe flexibel macht, neue Produkte und Anwendungen für Interieurs. Durch die Einschnitte erhält das Material nahezu textile Eigenschaften. Søren Henrichsen kombiniert handwerkliche und modernste technische Kenntnisse, um zeitlose Objekte zu kreieren.
HANSRUEDI im Bild ist eine Schweizer, in Genf handgefertigte Kuckucksuhr. Sandro Halter fertigt Möbel und Alltagsgegenstände aus Holz unter dem Aspekt, dass auch das einfachste Produkt sinnlich sein kann. Seine individuellen Entwürfe überzeugen durch eine simple Konstruktion und klare, puristische Linienführung. (credits zVg)

samkodesign.ch | dukta.com | sorenhenrichsen.com | sandrohalter.ch

gar nicht Bauhaus: Sonderschau «Glamour»

Auf dem knallpinken Teppich präsentiert sich die Sonderschau GLAMOUR zur 10. Edition von «neue räume». Von der Ausstellung durch schimmernde Vorhänge abgetrennt,werden die begehrenswerten Objekte von unzähligen spiegelnden Flächen reflektiert. Es sind «objects of desire» - unwiderstehliche Objekte, welche nicht nötig sind, die aber mit ihrem Glanz unser Leben verschönern. In einer Welt des Designs, wo gerne mit klaren und puristischen Gegenständen eingerichtet wird, braucht es manchmal eine schillernde, luxuriöse Ausnahme. Come in and see! (Credits zVg)

neueraeume.ch

Neuheiten unserer Aussteller 2

Neu ist das puristische Regal von Christophe Marchand für Wogg, welches sich wegen seiner unaufdringlichen Leichtigkeit in jeden Raum integrieren lässt. Eine absolute Weltneuheit präsentiert Geberit in seinem aufwändig, von Christoph Hindermann gestalteten Stand: den Waschtisch ohne sichtbaren Siphon, welcher in einem lange erprobten Verfahren in die Wand eingebaut werden kann. Das Label Klybeck feiert mit Kunden und Besuchern bei «neue räume 19» sein fünfjähriges Bestehen. Ganz dem Zeitgeist entsprechend locken seine Möbelkollektion und die Accessoires die Natur in den Innenraum - wie bereits sein erster Entwurf, der Kleiderständer «y» beweist. Farben über Farben, von intensiv bis dezent, immer einzigartig und überzeugend, zeigt Farrow & Ball. Es sind teilweise nur Nuancen, welche den Eindruck eines Raumes völlig verändern können. (Credits zVg)

wogg.ch | geberit.ch | klybeck.net | farrow-ball.com

Portrait Florian Hauswirth

Florian Hauswirth ist Industriedesigner und „Industriehandwerker“ dank seiner Ausbildung zum technischen Modellbauer.  Er ist in der Lage, Formen zu bauen, welche als Leitfaden für die industrielle Produktion dienen können. Während seiner Tätigkeit als Prototypenbauer und Materialforscher bei Vitra lernte er verschiedene Gestaltungsansätze kennen und erlebte auch den Übergang vom analogen zum digitalen Design in der Produktentwicklung des Möbelherstellers. Heute leitet er ein Designstudio und Label „Industrial Craft“, in dem er maschinelle Verarbeitung und handgefertigte Produkte in einem gleichberechtigten Verhältnis zueinander stellt. Designer sollten auch Verantwortung übernehmen und den bewussten Konsum durch ihre Arbeit als wirksames Instrument mit Auswirkungen auf den Klimawandel und soziale Entwicklungen stimulieren. Florian lehrt an der Fachhochschule HSLU Luzern im Objektdesign. Bei «neue räume 19» ist sein Wettbewerbsbeitrag für Mobiglias Graubünden zu sehen. (Credits zVg)

florianhauswirth.ch

Sonderschauen bei «neue räume 19» Teil 2

Scent and Sensibility - direkt im Eingangsbereich werden die Besucher durch eine duftende Schleuse in die inspirierende Ausstellungswelt geführt. Bodenschatz und Laufen präsentieren ihre neuen Produkte in den Materialien Chromstahl und Keramik und erzeugen zusammen mit den Pflegeprodukten der australischen Marke Aesop eine sinnliche Atmosphäre.  atelier oï ergänzt die Stimmung mit ihrer einzigartigen Kunst-Installation „Hélicoïdale“, welche mit ihren dünnen, rotierenden Holzstreifen ein olfaktives Erlebnis im Raum schafft. Kuratiert wird die Sonderschau von Stefan Zwicky. Gleich danach sorgen die voluminösen, extravaganten Möbel von Gufram für Aufmerksamkeit. Die grüne Wiese, der überdimensionale Kaktus und die klassizistisch inspirierten Objekte sind in vielen, bekannten Designsammlungen vertreten. Unter dem Titel «Green Coworking Spaces» setzt Das Ideale Heim zusammen mit der Online-Plattform «Meter Magazin» die Natur in den Mittelpunkt des Lebens. In einer Zeit, in der Digitalisierung und die neuen Technologien schnell voranschreiten und zusehends unser Leben beeinflussen, suchen wir nach neuen Ruhe- und Erholungspolen. Formforum ist der grösste Schweizer Verein für zeitgenössisches Kunsthandwerk und Design. Er unterstützt seine Mitglieder in der Vermarktung, prämiert herausragende Entwürfe mit dem Qualitätssiegel formforum Masterpiece und fördert Vernetzung und gegenseitige Unterstützung. Einer der engagierten Designer ist Andreas Bechtiger, im Bild sein Stuhl Chaz.(Credits zVg)

atelier-oi.ch | aesop.com | gufram.it | meter-magazin.ch | formforum.ch

Dieses Mal sind auch Start-Ups wie «Brixel» bei «neue räume» vertreten, welches sich zum Ziel gesetzt hat, den Immobilienverkauf neu zu konzipieren. Wer plant, die eigene Immobilie selbstständig zu verkaufen, steht nicht mehr alleine vor 10.000 offenen Fragen. Brixel unterstützt hier digital und persönlich. Gegenseitige Unterstützung gibt es auch mit der Ausstellung «Designschenken», welche vom 6- bis . Dezember in den ehemaligen Viskosehallen in Luzern Emmenbrücke stattfindet und eine Vielzahl von kreativen Ausstellern und begleitende Sonderschauen und Events zeigt. Ein Must für alle Architektur- und Kunstfreunde ist die Ausstellung über den klegendären Maler Giorgio de Chirico im Palazzo Reale in Mailand. Diese dauert noch bis zum 19. Januar 2020 - sie lässt sich also wunderbar mit einem vorweihnächtlichen Einkaufsweekend in dieser grossartigen Stadt verbinden. Bis zum 26. Januar dauert die Ausstellung «Resonating Spaces» in der Fondation Beyeler. Sie legt den Fokus auf exemplarische Werke von wenigen, international renommierten, zeitgenössischen Künstlerinnen wie Rachel Whiteread oder Silvia Bächli. (Credits zVg, Palazzo Reale, Fondation Beyeler)

brixel.ch | designschenken.chpalazzorealemilano.it | fondationbeyeler.ch

LIEBLINGSORTE  IM  NOVEMBER 

Pink und pudrig - Hotels mit Charme

Um den Kokon der Wohlfühloase beim rosafarbenen Eingang von «neue räume 19» noch etwas weiter zu spinnen, haben wir unsere Lieblingsorte dieses Mal ausschliesslich aufgrund der Farbe Rosa ausgesucht.  In Manchester haben die New Yorker Architekten Grzywinski + Pons drei alte Baumwollspinnereien zum einem Hotel mit 160 Zimmer eingebaut. Um die fabrikartige Atmosphäre etwas zu brechen, haben sie pudrige Farben wie Rosa benutzt. Durch die ausgewählten Materialien und Texturen fühlt man sich im Whitworth Locke Hotel ein bisschen wie zuhause. Beim Umbau des Palazzo Experimental in Venedig hat die französische Interior Designerin Dorothée Meilichzon ein weiteres Mal bewiesen, wie Farben Räume verändern können. Sie hat dem klassischen Palazzo einen neuen, frischen Anstrich verliehen - auch unter Einsatz der Farbe Rosa. Ganz neu ist das erste Standard Hotel in London. In einem brutalistischen Gebäude gelegen, sind die farbigen Innenräume ein Kontrast gegen das Londoner Grau. Shawn Hausman Design hat das Haus in ein Meer von angenehmen Farbtönen verwandelt. Auch Rosa ist hier ganz dezent angewendet. Schräg und schrill und neonpink ist das vom Art Déco inspirierte Hotel Paradiso nahe von San Antonio auf der Baleareninsel Ibiza. Das spanische Studio Ilmiodesign hat sich stark an den Gebäuden Miamis und auch am Memphis-Design der 1980-er Jahre orientiert. Entstanden ist ein Palast, der den Atem stocken lässt. (Credits Dezeen, Nicholas Worley, Karel Balas, The Standard, Concept Hotel Group)

lockeliving.com | palazzoexperimental.com | standardhotels.com | paradisoibiza.com

Der Flagship Store von Valentino in Mailand, gestaltet von David Chipperfield, ist wohl eines der schönsten Geschäfte überhaupt. Nun hat Valentino mit der britischen Designerin Indira Mahdavi den ersten Valentino RED Shop in London eröffnet - das pure Gegenteil, reich an Farben und Texturen. Mit kaugummi-rosa und senfgelben Tönen hat sie eine einzigartige, ein wenig an die 1950-er Jahre erinnernde Welt geschaffen, ein Einkaufsparadies der Luxusklasse. Auch der dänische Möbelhersteller Norman Copenhagen bedient sich bei seinem neuen Flagship Store in Kopenhagen der Farbe Pink. Es gibt eine tunnelartige Treppe, welche vollständig in dieser Farbe gehalten ist, und die in einen total rosafarbenen Raum führt. Rosa und Rosa, vom Boden bis zur Decke, von den Möbeln bis zu den Leuchten. Auch der neue Münchner Shop  des australischen Kult-Labels Aesop ist ganz in Rosa gehalten, jedoch pudriger und dezenter. Für die Farbe Rosa ist auch die Pariser Patisserie Ladurée bekannt, wo die luxuriösen rosa Macarons mit Geschmack von Erdbeere, Himbeere und Waldbeere in ebenso rosafarbene Schachteln gepackt werden. (Credits Dezeen, Ladurée) 

valentino.com | norman-copenhagen.com | aesop.com | laduree.fr

kulinarisch mit Kitsch... 

Auch bei den Restaurants sind die Farben Rosa und Pink schwer angesagt. In London befindet sich das mit dem Dezeen Award ausgezeichnete, von Child Studio gestaltete Humble Pizza Café. Candy Pink ist die viktorianische Ladenfassade, auch das Innere dieser veganen Pizzeria ist ganz in Rosatönen gehalten. Die Oberflächen wurden wie in den originalen Arbeiter-Cafés, genannt greasy spoons, wieder in Formica ausgeführt, was dem Lokal einen authentischen Anstrich verleiht. Ganz dezent rosa präsentiert sich hingegen die kleine Patisserie N2 von YPYC Architects im Chinesischen Hangzou. Pinke Terrazzolampen hängen über den kleinen Tischen. Hinter der ebenfalls pinkfarbenen Terrazzotheke sind kleine rosa Acrylplätten in die Wand eingelegt. Die Leuchten dahinter verströmen ein ganz spezielles Licht.  Klassisch neu interpretiert wurde das noble Restaurant von Hélène Darroze im legendären The Connaugh Hotel London. Pierre Yovanovitch hat hier mit lachrosa Wänden, kurvigen Möbeln und einem Täfer mit neuer Oberfläche ein Restaurant der Extraklasse geschaffen. Sehr dramatisch hingegen wirkt das Rare Pastrami Café in Moskau, das Interior Design stammt von Crosby Studios. Schimmernde Metallelemente in Rosa erzeugen einen grösstmöglichen Kontrast zu den rohen Wandflächen und den eingebauten Betonbänken. Grund zur speziellen Farbwahl war der Bezug zur geschnittenen Pastrami mit den rosaroten Stückchen. (Credits Dezeen, Mikhail Loskutov)

humblepizza.co.uk | the-connaugh.co.uk

Seit Mittwoch Abend sind wir wieder für vier Tage Design-Mittelpunkt der Schweiz. Mit 100 Ausstellern, inspirierenden Sonderschauen und interessanten Abendveranstaltungen ist die 10. Edition ein Highlight für jeden Design-Afficionado. Sämtliche Informationen sind auf unserer Homepage neueraeume.ch aufgeschaltet und stehen als Download zur Verfügung. Über Eure Ideen und Anregungen freuen wir uns wie immer auf news@neueraeume.ch. Zum Abschluss folgt auch dieses Mal ein Rezept, dieses Mal ein Cocktail, der zu unserer Jubiläumsausstellung «Glamour» passt: der Sidecar, ein Klassiker aus den glamourösen 1930-er Jahren.

last but not least:  100 5 cl Cognac, 2 cl Cointreau und 2 cl frisch gepresster Zitronensaft in einen mit Eiswürfeln gefüllten Cocktailshaker geben und energisch schütteln. In das Cocktailglas abseihen und mit etwas Orangenzeste garnieren - und auf die 10. Edition von «neue räume» anstossen. Cheers! (Credit cocktailbart)

judith raeber für neue räume 19